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Kfz-Versicherung - Wechseltermin 01.01.


Coburg, 17.09.2009 - Jeder Autofahrer weiß es. Drei bis vier Millionen Autofahrer tun es: Zum Herbst eines jeden Jahres vergleichen sie die vielfach publizierten Kfz-Versicherungstarife und suchen das für sie passende Angebot heraus. Denn zum Wechseltermin 1. Januar bieten Deutschlands Autoversicherer bisher einheitlich die Möglichkeit zum Wechsel. Eine ganze Nation ist darauf eingestellt und nutzt die sonst nicht immer übliche Markttransparenz zum Abwägen der Konditionen und Kosten. Das soll bald anders werden. Allianz, Zurich und Ergo-Gruppe wollen sich künftig von der so genannten Hauptfälligkeit am 1. Januar verabschieden und setzen dann auf individuelle Vertragslaufzeiten.

Anbieter wie die HUK-Coburg sehen darin enorme Nachteile für die Verbraucher: „Mit der Verteilung der Hauptfälligkeiten über das gesamte Jahr wird sich das Vorrücken in die nächst höhere Schadenfreiheitsklasse um durchschnittlich ein halbes Jahr verschieben. Die Autofahrer erhalten so Einsparungen in einer Höhe von rund 200 Millionen Euro verspätet“, urteilt der Versicherer über die Pläne der Konkurrenz und betont, am 1. Januar festhalten zu wollen.

Das Aufweichen der Hauptfälligkeit zum Jahreswechsel führt zwangsläufig auch zu größerer Intransparenz des Marktes: Denn bis jetzt erleichterten die zahlreichen Berichte und Vergleiche in den Medien im Herbst den wechselwilligen Autofahrern die Orientierung. Man darf bezweifeln, dass die Medien sich in dieser Intensität noch mit der Autoversicherung beschäftigen, wenn ihre Leser nicht mehr zu einem für alle verbindlichen Stichtag wechseln können. Weniger Transparenz bedeutet aber auch weniger Wettbewerb.

Die Preissensibilität dürfte bei Altkunden und Autoenthusiasten ohne das Jahresendspektakel der Branche in der Tat eher verhalten ausfallen, sind doch Gewohnheit, Vergessen und Autoemotion unterjährig im Vordergrund. Erst ab Herbst eines jeden Jahres sieht sich der Versicherte, nicht zuletzt durch Werbeaktionen, Verbraucherschützer, Automobilclubs und Medien aufgerüttelt und vergleicht die Wettbewerber. Und das aus gutem Grund.

In kaum einer anderen Versicherungssparte werden Tarife so häufig angepasst wie in der Kfz-Versicherung. Neben den steten Veränderungen bei den Typklassen sind es immer neue Abwandlungen von Kasko- und Haftpflichtversicherungen, die preislich zunehmend an bestimmte Attribute des Fahrzeughalters gekoppelt sind. So spielen Alter, Familienstand oder Immobilienbesitz, aber auch andere Versicherungsverträge für die Berechnung der Kfz-Versicherung eine Rolle. Und zwar bei dem einen Anbieter mehr und bei dem anderen weniger. So ist es selbst bei Vorlage eines umfassenden Versicherungsvergleichs am Jahresende kompliziert, den Überblick zu gewinnen. Aber es gibt ihn – noch.

Quelle: openPR


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