Absatz von Erdgas
Ober- und Unterfranken mit besonders hoher Tankstellendichte
Umweltschonend mobil sein: In Ober- und Unterfranken ist das dank zahlreicher
Erdgastankstellen kein Problem. An insgesamt etwa 35 Zapfsäulen kann Erdgas als
Kraftstoff getankt und damit der Geldbeutel geschont werden. Besonders stark
engagieren sich die rund 20 lokalen Versorger, die sich im Initiativkreis
Stadtwerke Nordbayern zusammengeschlossen haben. „Wir sehen es als einen Beitrag
zum Klimaschutz und als Investition in die Infrastruktur Nordbayerns“, erklärt
Hans E. Nestmann, Sprecher des Initiativkreises.
Von Bamberg bis
Bayreuth, von Hof bis Hammelburg, von Wunsiedel bis Neustadt bei Coburg, von Bad
Kissingen bis Kitzingen reicht das Erdgasnetz des Initiativkreises Stadtwerke
Nordbayern. Mehr als die Hälfte der etwa 35 Erdgastankstellen in Franken werden
von den Mitgliedern betrieben. Ober- und Unterfranken weisen damit eine
besonders hohe Tankstellendichte auf. Aber auch außerhalb der beiden
Regierungsbezirke wird das Tankstellennetz dichter. Rund 850 Erdgas-Zapfsäulen
gibt es in ganz Deutschland.
Bis zu 30 Prozent Zuwachs beim
Absatz
Dass sich Erdgas als Kraftstoff etabliert hat, belegen weitere Zahlen:
2008 konnten die Mitgliedsunternehmen des Initiativkreises im Vergleich zum
Vorjahr in der Regel zweistellige Zuwachszahlen an den Erdgaszapfsäulen
verzeichnen. In der Spitze hat der Erdgasabsatz sogar um rund 30 Prozent
zugelegt. „Wir sind überzeugt, dass Erdgas als Kraftstoff die derzeit
sinnvollste Alternative zu Diesel und Benzin ist“, so Klaus Rubach,
Geschäftsführer der Stadtwerke Bamberg, in deren Fahrzeugflotte bereits nahezu
jedes vierte Auto mit Erdgas fährt. „Angesichts einer wachsenden Modellpalette,
die jetzt auch sehr leistungsstarke Motoren umfasst, werden Erdgasautos bald
keine Seltenheit mehr auf Frankens Straßen sein.“
Laut Nestmann liegen
die Vorteile von Erdgas als Kraftstoff auf der Hand: Autofahrer können im
Vergleich zu Benzin etwa 50 Prozent der Kraftstoffkosten sparen. Im Vergleich
mit Diesel ist Erdgas ca. ein Drittel günstiger. Die geringen Verbrauchswerte
gerade neuerer Erdgasautomodelle wie der Mercedes B-Klasse, dem Opel Zafira und
dem VW Touran tun ein übriges, um die Tankkosten zu senken. So gibt Volkswagen
beispielsweise beim Passat TSI EcoFuel bei einer Leistung von 150 PS
Kraftstoffkosten von weniger als 4,50 Euro pro 100 Kilometer an. Ein weiterer
Punkt, der viele Erdgasautofahrer überzeugt hat, ist die saubere Abgas-Bilanz.
So produziert ein Erdgasauto bis zu 25 Prozent weniger Kohlendioxid als der
jeweils vergleichbare Benziner und auch bei anderen Schadstoffen hat Erdgas
gegenüber den konventionellen Kraftstoffen die Nase vorn. Wie sauber Erdgasautos
sind, zeigt der VW Passat TSI EcoFuel. Im Eco-Test des ADAC erhielt er als
erstes Fahrzeug überhaupt die Höchstwertung 5 Sterne.
Stadtwerke
Vorreiter bei umweltschonender Mobilität
Die im Initiativkreis
zusammengeschlossenen Energieversorger engagieren sich nicht nur bei der
Infrastruktur. Sie sind selbst Vorreiter in Sachen umweltschonendes Autofahren.
So hat die Mehrzahl der Stadtwerke einen Großteil ihrer Fahrzeugflotte auf
Erdgas umgestellt. In Franken sind darüber hinaus bereits zahlreiche Busse,
Taxis und städtische Fahrzeuge mit Erdgas unterwegs. Die Gasversorgung Wunsiedel
unterstützt zum Beispiel in ihrer Heimatstadt einen erdgasbetriebenen Bürgerbus.
Quelle:www.nupepa.de
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